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Aktualisierung 05.12.2018 KW 49 / Nächste 12.12.2019 KW 50 ca. 17:00 Uhr

Deutschlandwetter-aktuell

QUENTIN, RUDI und SIRO - die Tiefdruckgebiete geben sich die Klinke in die Hand! 

""Zyklonale Westlage", das ist die Bezeichnung für die in den kommenden Tagen bei uns vorherrschende Wetterlage. Dabei bedeutet "zyklonal", dass Tiefdruckeinfluss vorherrschend ist, und Westlage bedeutet, dass die Luftmassen vom Atlantik zu uns kommen. 

Die entsprechenden Tiefdruckgebiete zeigen sich schon aktuell auf dem Atlantik aufgereiht und hören auf die Namen QUENTIN, RUDI und SIRO. Sie werden von heute an und bis in den Sonntag hinein für ziemlich "rebellisches" Wetter sorgen, wobei QUENTIN heute beginnt und SIRO am Sonntag den Abschluss macht. 

Da die Luftmassen vom Atlantik in der Regel mit ordentlich Feuchtigkeit aufgeladen sind, bringen sie in Mitteleuropa häufig Niederschläge. Entsprechend sieht es dann auch in den kommenden Tagen bei uns aus, wobei der Regen etwas schüchtern zu sein scheint und anfangs nur zögerlich vorankommt. Das heißt im Klartext, dass es in der kommenden Nacht nur im Norden und Nordwesten etwas regnet, während der Regen am morgigen Freitag dann von Nordwesten her bis in die Pfalz und die Lausitz vorankommt. Da mit dem Ausgreifen des Regens nach Südwesten, wie schon angedeutet, auch der Wind kräftig auffrischt, bietet sich als Regenschutz nicht der Regenschirm an, denn diesen zu halten dürfte gewisse Probleme bereiten. Aber vielleicht denkt der Eine oder Andere ja auch nicht über den Regenschirm sondern grundsätzliche über die Frage nach, ob man das Haus verlässt oder nicht. Denn Wind und Regen, das ist schon eine ungemütliche Kombination. Dazu kommt - zumindest regional - für Autofahrer noch ein 
Problem dazu. In geschützten Mittelgebirgslagen kann es morgen den ganzen Tag frostig bleiben, und wenn dann dort Regen fällt, kann es zu Glatteis kommen. Insofern ist in diesen Regionen besondere Vorsicht geboten!

Das gilt in der Nacht zum Samstag dann auch im Süden, wenn "unser" "schüchterner" Regen sich anschickt, auch den Süden zu besuchen (und dann auch dort lokal für gefrierenden Regen zu sorgen). Bis zum Morgen zeigen sich auch an den Alpen dichte Wolken und es regnet dort ebenfalls, auf der "Sonnenseite" ist der Süden nur noch bezüglich des Windes, der dort weiterhin deutlich schwächer ausfällt als in der Nordwesthälfte. 
Der Samstag ist denn weiterhin windig und regnerisch, wobei der Regen im Norden etwas stärker ausfällt als im Süden und der Wind etwas nachlässt. Diese vorübergehende Wetterberuhigung zieht sich bis in die Nacht zum Sonntag. Der Sonntag selbst bringt von Nordwesten her neuen Regen, der im Tagesverlauf bis in den Südosten vorankommt. Mit dem Regen frischt auch der Wind wieder deutlich auf, es gibt verbreitet steife Böen (um 55 km/h), an den Küsten und im Mittelgebirge Sturmböen (65 - 100 km/h), und in exponierten Lagen ist bezüglich des Windes sogar noch etwas mehr drin. Dabei steigen die Tagestemperaturen sukzessive an. Liegen sie am heutigen Donnerstag und am morgigen Freitag noch bei null bis 10 Grad, sollen es am Samstag und Sonntag um 10 Grad sein. Damit ist natürlich Schnee auch kein wirkliches Thema für einen kleinen Plausch - eher schon sein Ausbleiben. 

Alles in allem sind das - zu warm für Glühwein, kein Schnee und damit keine weihnachtliche/winterliche Stimmung, dazu kräftiger Wind - keine Bedingungen, die Lust auf einen Besuch eines Weihnachtsmarktes machen! "

Deutschlandvorhersage:

Heute Vormittag im äußersten Norden und Nordosten viele Wolken. Sonst meist gering bewölkt oder klar, teils aber dichter Nebel und Hochnebel. Im Tagesverlauf von Nordwesten zunehmende Bewölkung, allmählich bis zu einer Linie Niederrhein - Mecklenburg ausgreifend. Dabei aber bis zum Abend noch weitgehend trocken. Sonst nach teils zögernder Nebelauflösung oft sonnig, gebietsweise aber auch beständig neblig trüb. Höchsttemperatur je nach Sonnenschein 0 bis 6 Grad, in Küstennähe sowie in einigen Hochlagen Süddeutschlands auch darüber, bei beständigem Nebel Dauerfrost. Meist schwacher Wind aus Ost bis Süd, lediglich in Südostsachsen in Böen starker Böhmischer Wind. Im Norden auffrischender Südwestwind, abends an der Nordsee und auf dem Brocken stürmische Böen. 

In der Nacht zum Freitag allmählich weiter südostwärts ausgreifende Bewölkung und vom Niederrhein bis nach Vorpommern aufkommender leichter Regen, im westlichen Mittelgebirgsraum in den Morgenstunden lokal mit Glättegefahr. Sonst länger klar, in Flussniederungen teils dichter Nebel. Im Nordwesten und Norden unter Wolken 6 bis 0 Grad, sonst 0 bis -8 Grad. Im Norden lebhafter Südwestwind, an den Küsten und auf den Bergen Sturm- und schwere Sturmböen. 

Am Freitag von Nordwesten weiteres Ausgreifen der Wolken bis etwa zu einer Linie Pfalz - Niederlausitz, dabei zeitweise Regen, in einigen Mittelgebirgstälern gebietsweise gefrierend! Weiter südlich trocken und nach Nebelauflösung teils wolkig, teils sonnig, in Südostbayern gebietsweise beständig trüb. Höchstwerte bei 2 Grad im Südosten und bis 8 Grad im Nordwesten. Im Nordseeumfeld sowie an den Alpen bis 10 Grad, bei Dauernebel 0 Grad. Mit Ausnahme des Südostens mäßiger bis frischer Südwestwind mit starken, im Küstenumfeld sowie in den Hochlagen der Berge stürmischen Böen. Direkt an den Küsten Sturm-, auf exponierten Mittelgebirgsgipfeln schwere Sturmböen. 
In der Nacht zum Samstag allmählich in den Süden und Südosten vorankommende Wolken, dann meist bedeckt und etwas Regen, im Südosten örtlich Gefahr von Glatteis! Nur im Nordwesten gebietsweise auflockernde Bewölkung mit Schauern, kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Tiefstwerte zwischen 7 Grad im Norden und Nordwesten und -4 Grad in einigen Alpentälern. Stark böiger, an der See und im Bergland in Böen weiterhin stürmischer Südwest- bis Westwind, auf exponierten Gipfeln schwere Sturm- bis orkanartige Böen. 

Am Samstag wechselnd bis stark bewölkt mit einzelnen, teils gewittrigen Schauern, im äußersten Südosten und in Alpentälern in den Frühstunden gebietsweise etwas Regen mit Glatteisgefahr. Erwärmung auf 5 Grad im Südosten und bis 11 Grad entlang des Rheins. Verbreitet mäßiger und in Böen starker Südwest- bis Westwind. Im Bergland und an der See Sturmböen, auf exponierten Gipfeln schwere Sturm- bis orkanartige Böen. Insgesamt allmählich nachlassender Wind. 
In der Nacht zum Sonntag vorübergehend etwas nachlassende Schauertätigkeit, vor allem im Osten und Süden stellenweise auch auflockernde Bewölkung. Örtlich Nebel. Später von Nordwesten wieder dichtere Wolken und dort etwas Regen. Abkühlung auf +6 bis 0 Grad, lokal leichter Frost. Zunächst noch weiter nachlassender, in der zweiten Nachthälfte im Westen und Nordwesten wieder zunehmender Südwestwind mit stürmischen Böen an der Küste. 

Am Sonntag im Südosten noch länger trocken und mitunter aufgelockert, später auch dort stark bewölkt und allgemein von Westen nach Südosten ausgreifend neuer Regen. Höchsttemperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Im Tagesverlauf wieder auffrischender Südwestwind mit starken, im Bergland und an der Küste stürmischen Böen. Auf exponierten Gipfeln teils orkanartige Böen. 
In der Nacht zum Montag wechselnd bis stark bewölkt und verbreitet schauerartig verstärkter Regen, Schnee nur in Kammlagen. Tiefsttemperaturen +6 bis 0 Grad, in Kammlagen leichter Frost und Glätte. Weiter sehr lebhafter Wind, an den Küsten und im Bergland Sturmböen, in Gipfellagen orkanartige Böen.  


Wetterwarnungen:

Donnerstag, 05.12.2019, 16:00 Uhr

Übergang zu einer windigen, vor allem an der See sowie in höheren Lagen zeitweise stürmischen Westwetterlage. 
 

Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Samstag, 07.12.2019, 24:00 Uhr
Am Freitag an der Küste und auf Mittelgebirgsgipfeln weiterhin Sturmböen 9 Bft, auf dem Brocken wahrscheinlich auch schwere Sturm- und orkanartige Böen 10/11 Bft. Sonst in Hochlagen nur geringe Wahrscheinlichkeit für schwere Sturmböen.
In der Nacht zum Samstag im Mittelgebirgsraum in windgeschützten Tallagen, im südöstlichen Bayern und ganz im Süden mit erhöhter Wahrscheinlichkeit Bildung von Glatteis.

Am Samstag an der Küste und in höheren Mittelgebirgslagen noch Sturmböen 8/9 Bft, auf dem Brocken anfangs noch Gefahr schwerer Sturmböen 10 Bf, im Tagesverlauf abflauender Wind.
In der Nacht zum Sonntag erneut Windzunahme, im nordwestlichen Binnenland in freien Lagen sowie an der Ostsee stürmische Böen 8 Bft, im Bergland Sturmböen 9 Bft, exponiert (auch in den südwestdeutschen Mittelgebirgen) schwere Sturmböen 10 Bft. Auf dem Brocken orkanartige Böen 11 Bft nicht auszuschließen.
 
 

Weitere Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Montag, 09.12.2019
Am Sonntag mäßiger bis frischer Südwestwind. Dabei an der Küste (Nordsee stärker als Ostsee) und im höheren Bergland erhöhte, sonst nur geringe Wahrscheinlichkeit für stürmische Böen oder Sturmböen 8-9 Bft. In exponierten Kamm-, Kuppen- und Gipfellagen Gefahr schwere Sturm- oder orkanartiger Böen 10-11 Bft.     

Am Montag weiterhin windig bis stürmisch, dabei auch in tiefen Lagen insbesondere in Verbindung mit Schauern oder kurzen Gewittern einzelne stürmische Böen 8 Bft aus westlichen Richtungen nicht ausgeschlossen. Am Abend und in der Nacht an der Nordsee mit geringer Wahrscheinlich schwerer Nordweststurm mit orkanartigen Böen (10 bis 11 Bft).
Darüber hinaus bis in den Dienstag hinein am Alpenrand 10 bis 20 cm Neuschnee gering wahrscheinlich.  
 

Ausblick bis Mittwoch, 11.12.2019
Am Dienstag wahrscheinlich vorübergehende Wetterberuhigung. Danach wieder zunehmend windig, an der Küste sowie in höheren Lagen stürmisch. 
 

Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 12.12.2019, 18:00 Uhr


Irrtumer und Änderungen vorbehalten
Detlef Wipperfürth
© 12/2019
Quelle: Offenbach Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD)