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Aktualisierung 20.02.2019 KW 08 / Nächste 27.02.2019 KW 09 ca. 17:00 Uhr

Deutschlandwetter-aktuell

Wiltrud und Xanthippe mischen beim Karneval mit

"Die Tiefdruckgebiete "Wiltrud" und ""Xanthippe" sowie weitere vom Atlantik kommende Tiefdruckgebiete führen die seit Wochen, ja eigentlich schon den gesamten Winter andauernde Westwetterdrift fort und sorgen auch in den letzten Tagen des meteorologischen Winters kaum für winterliche, dafür aber wieder zeitweise für windige Verhältnisse.

Davon betroffen ist zum Teil auch der am heutigen Donnerstag beginnenden Straßenkarneval. Dem "Narren-Wetter" wurde heute ein Thema des Tages gewidmet, alle Informationen dazu erhalten Sie unter https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2020/2/20.html.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Temperaturen in der kommenden Woche nach dem Höhenflug an diesem Wochenende zwar wieder etwas sinken, damit beileibe aber kein Winterwetter bis ins Tiefland Einzug hält. Vielmehr gehen die Temperaturen auf für die Jahreszeit übliche Werte zurück, was dem Bergland zwar wieder Schnee bringt, den "Flachlandtiroler" aber häufig nicht.

Es könnte daher sogar der "Worst Case" eintreten, nämlich dass einige Stationen in Deutschland bis zum Ende des Winters nicht eine einzige Schneeflocke zu Gesicht bekommen haben werden. Darüber hinaus schickt sich der Februar an, eine der mildesten Februar-Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 zu werden. Damit dürfte auch der Winter 2019/2020 mindestens in den T
op 5 oder vielleicht sogar in den Top 3 der mildesten Winter seit 1881 landen.

Deutschlandvorhersage:

Heute Mittag im Osten noch Wolkenlücken. Sonst gebietsweise Regen, anfangs in höheren Lagen geringer Schneefall. Ab dem späten Vormittag von Westen vorübergehen abklingende Niederschläge. Abends von der Deutschen Bucht bis zum Rheinland erneut Regen. Südlich der Donau häufiger trocken. Höchstwerte 7 Grad im Nordosten bis 14 Grad am Oberrhein. Mäßiger, nach Nordwesten hin frischer und dort in Böen auch starker Südwestwind. An der See und auf Berggipfeln Sturmböen.
In der Nacht zum Freitag von Nordwest nach Südost Durchzug einer Schauer- und Gewitterlinie mit Sturmböen, auf exponierten Gipfeln Orkanböen. Schneefallgrenze auf 600 bis 400 m sinkend, kurzzeitig auch in tiefen Lagen Schneeregen möglich. Dahinter von Westen auflockernde Bewölkung und rasch abnehmender Wind. Tiefstwerte 5 bis 0 Grad, im Bergland bis -3 Grad und streckenweise Glätte. Außerhalb der Schauerlinie nur an den Küsten und in Gipfellagen noch stürmische Böen und Sturmböen, auf exponierten Gipfeln schwere Sturmböen.

Am Freitag im Süden und Südwesten einige Wolken, teils aber auch länger sonnig und weitgehend trocken. Sonst zunächst stark bewölkt, im Tagesverlauf auflockernd, lediglich im Nordosten und nachmittags im Nordseeumfeld etwas Regen. Höchstwerte 7 Grad im Nordosten bis 13 Grad im Breisgau. Im Norden lebhafter West- bis Südwestwind mit starken Böen, an den Küsten und im Bergland stürmische Böen oder Sturmböen, im Süden allgemein schwachwindig.
In der Nacht zum Samstag im Norden überwiegend stärker bewölkt und bevorzugt im Küstenumfeld etwas Regen. Sonst wolkig oder gering bewölkt, nach Südwesten zu auch klar und trocken. Mäßiger, im Norden und Nordwesten auch zunehmend frischer Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen in der Nordwesthälfte, an der See und im Bergland Sturmböen, an exponierten Küstenabschnitten schwerer Sturm. Tiefstwerte 7 bis 1 Grad, im Süden sowie im höheren Bergland 2 bis -4 Grad.

Am Samstag von Norden südwärts ausgreifend dichte Bewölkung mit Regen, zum Abend etwa den Main erreichend. Im Süden zunächst noch heiter und teils länger sonnig, meist trocken. Temperaturmaxima 8 bis 15 Grad, im höheren Bergland um 5 Grad. Frischer bis starker Südwestwind, im Süden mit starken bis stürmischen Böen, sonst stürmische Böen oder Sturmböen, im höheren Bergland und an der See schwerer Sturm, exponiert auch einzelne orkanartige Böen. 
In der Nacht zum Sonntag wolkenreich und gebietsweise schauerartiger Regen, stürmisch. Temperaturminima 8 bis 3 Grad, in Hochlagen bei 0 Grad.

Am Sonntag im Norden und der Mitte stark bewölkt und von Westen her verbreitet Regen, Im Süden Auflockerungen. Ganz im Süden heiter und trocken. Dort sehr milde 12 bis 17 Grad, sonst 8 bis 14 Grad. Nach kurzer Beruhigung wieder auffrischender Südwest bis Westwind mit stürmischen Böen oder Sturmböen, vereinzelt schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen. Im Bergland einzelne Orkanböen.
In der Nacht zum Montag gebietsweise Regen, im Süden und im Nordosten teilweise auch Auflockerungen. Abkühlung auf 9 bis 4 Grad. Nachlassender Wind, anfangs aber noch stürmisch.


Wetterwarnungen:

Donnerstag, 20.02.2020, 11:00 Uhr

Windig bis stürmisches und unbeständiges Westwetter, mild oder sehr mild.
 

Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Samstag, 22.02.2020, 24:00 Uhr
Am Freitag im höheren Bergland und an der Küste teils stürmisch (Böen 8 bis 9, exponiert 10 Bft aus Südwest bis West), im Laufe des Tages nachlassend.
In der Nacht zum Samstag von der Küste südwärts ausgreifend in Böen stürmisch auffrischender Südwestwind mit Böen 8 Bft in der Norddeutschen Tiefebene. An der See, im Norden Schleswig-Holsteins sowie im Bergland Böen 8-10 Bft, exponiert auch Orkanböen 11-12 Bft (vor allem Brocken).

Am Samstag außer ganz im Süden verbreitet stürmische Böen Bft 8, im Norden auch Sturmböen Bft 9 wahrscheinlich. An den Küsten und im Bergland teilweise schwere Sturmböen und orkanartige Böen (Bft 10 bis 11), exponierte Berggipfel mit Orkanböen, Bft 12. 
In Staulagen der Mittelgebirge abends beginnend Dauerregen über 24 Stunden (30 bis 40 mm) gering wahrscheinlich.
 

Weitere Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Montag, 24.02.2020
Am Sonntag verbreitet starke bis stürmische Böen, im Bergland und an der See sowie in exponierten Lagen des Tieflands Sturmböen, in Hochlagen sowie exponierten Küstenabschnitten schwerer Sturm, auf Berggipfeln auch orkanartige Böen oder Orkanböen. Sonst orkanartige Böen nur gering wahrscheinlich. Nachts rasch nachlassender Wind. 
In den Staulagen, bevorzugt der westlichen und zentralen Mittelgebirge, geringes Dauerregenpotential über 24 Stunden (20 und 50 mm).  

Am Montag an der See und im Bergland steife Böen, exponiert auch stürmische Böen. Auf einzelnen Bergspitzen Sturmböen, teils schwere Sturmböen (Brocken).  
 

Ausblick bis Mittwoch, 26.02.2020
Am Dienstag starke oder steife Böen, an der See und im Bergland stürmische Böen oder Sturmböen, exponiert schwerer Sturm 

Am Mittwoch verbreitet starke bis stürmische Böen, an der Nordsee und im Bergland Sturmböen, exponiert schwerer Sturm, vereinzelt orkanartige Böen (Brocken, Fichtelberg, Feldberg). 
Im Stau der westlichen Mittelgebirge sowie am Alpenrand geringe Wahrscheinlichkeit für Dauerregen (20 bis 40 mm). 
Im Bergland Übergang der Niederschläge in Schnee, an den Alpen in höheren Lagen mäßiger Schneefall über 10 cm in 12 Stunden gering wahrscheinlich.  
 

Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 27.02.2020, 17:00 Uhr


Irrtumer und Änderungen vorbehalten
Detlef Wipperfürth
© 02/2020
Quelle: Offenbach Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD)